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Planung einer Fertiggarage: Welche Baumaterialien stehen zur Auswahl?

Als Material für Fertiggaragen stehen grundsätzlich drei Baustoffe zur Verfügung, nämlich Beton, Stahl und Holz. Jedes dieser Materialien bietet seine ganz eigenen Vorteile hinsichtlich Stabilität, Witterungsschutz, Optik und Haltbarkeit der Garage.

Nutzen Sie unsere Informationen über die Baumaterialien einer Fertiggarage als wichtige Entscheidungshilfe!

Die Planung einer Fertiggarage – die Schritte im Überblick

Die erste grundsätzliche Entscheidung bei der Planung einer Garage ist die Auswahl zwischen Fertiggarage oder massiv gebauter individueller Garage.

Fällt die Wahl auf die erste Variante, stehen vor der eigentlichen Planung weitere Überlegungen an:

  • Wie groß soll die Garage sein? Dies hängt von der Anzahl der Fahrzeuge und vom zur Verfügung stehenden Platz ab.
  • Wie soll die Garage aussehen? Fertiggaragen können heute in vielen verschiedenen Designvarianten geliefert werden. Dies bezieht sich auf die Optik von Garagentor, Außenfassade und Dachform.
  • Welches Material ist für die eigenen Zwecke ideal? Ansprüche an die Lebensdauer, die Stabilität, den Preis und die Optik spielen in diese Überlegung mit hinein.

Sind diese Fragen beantwortet, dann werden im nächsten Schritt Angebote verschiedener Fertiggaragenhersteller eingeholt. Achten Sie hierbei darauf, dass die Leistungsbeschreibungen vergleichbar sind.

In der Regel ist die Gründung der Fertiggarage, also die Herstellung eines Fundamentes, nicht im Preis enthalten und muss von Ihnen extra beauftragt werden.

Alternativ können Sie das Fundament auch selbst herstellen, die Garagenfirmen liefern in der Regel die nötigen Unterlagen.

Ebenfalls wichtig ist die Frage, ob Sie für Ihre Fertiggarage eine Baugenehmigung benötigen. Dies ist abhängig vom Bundesland, in dem Sie die Garage errichten möchten, aber auch vom Standort. Fragen Sie Ihren Garagenlieferanten oder die zuständige Baubehörde.

Beton – robustes Material für Fertiggaragen

Die Garage aus Beton gehört zu den Klassikern unter den Fertiggaragen.

Robust und langlebig wird die im Werk vorproduzierte Garage in der Regel in einem Stück zum Standort geliefert und auf dem vorbereiteten Fundament abgesetzt. Lieferbar ist das Material in verschiedenen Standardgrößen, die von den Herstellern vorgegeben werden.

Beton ist ein hochstabiler und robuster Baustoff und deshalb auch an schwierigen Standorten wie zum Beispiel für Hanglagen geeignet.

Die Garagenwände bestehen aus Stahlbeton, also Beton, der in seinem Inneren mit Stahlstäben verstärkt ist. Dies ist erforderlich, weil Beton zwar sehr druck- aber nur wenig zugfest ist.

Die gute Tragfähigkeit des Materials ermöglicht auch Dachterrassen und kompliziertere Dachkonstruktionen wie zum Beispiel Satteldächer oder Pultdächer.

Als massiver Baustoff bringt Beton ein hohes Gewicht mit. Entsprechend aufwändig ist die Anlieferung der Fertiggarage zum Standort, dies ist nur mit einem Schwertransporter möglich, die Garage wird anschließend mit einem Kran auf dem Fundament platziert.

Sind die Straßenverhältnisse beengt und die Grundstücke klein, ist das Absetzen der Betongarage eine wahre Kunst.

Beton hat eine hohe Wärmeleitfähigkeit und ist damit anfällig für die Kondenswasserbildung. Gerade dann, wenn Fahrzeuge dauerhaft in der Garage untergestellt werden, wie es zum Beispiel bei Oldtimern oder Wohnmobilen der Fall ist, ist eine sehr gute Belüftung wichtige Grundvoraussetzung.

Ein weiterer Nachteil: Durch die Härte des Materials ist es schwer, Wandbefestigungen für Regale, Haken oder andere Ordnungssysteme anzubringen.

Fertiggaragen aus Stahl – die Schnell- und Günstig-Variante

Fertiggaragen aus Stahl gibt es in Deutschland seit ca. 40 Jahren, noch länger sind Metall- oder Blechgaragen auf dem Markt. Stahl ist immer dann der ideale Baustoff für Fertiggaragen, wenn schnell und zu günstigsten Preisen ein witterungsfester Unterstand fürs Auto benötigt wird.

Die Leichtbauweise ist nicht nur preisgünstig, sondern auch sehr flexibel in der Grundrissform. So können auch ungünstig geschnittene Grundstücke optimal ausgenutzt werden.

Die klassische Variante besteht aus Stahlprofilwänden mit einer Stärke von 0,5 bis 0,7 mm + beidseitiger Verzinkung zum Schutz vor Korrosion. Die Profilwände sind in Trapezform gekantet, dies erhöht die Stabilität und erlaubt sehr dünne Materialstärken.

Rein optisch erhält die Stahlwand die klassischen Längsstreifen, alternativ kann durch eine Beplankung ein Untergrund für hochwertige Putze in verschiedenen Farben und Oberflächenstrukturen geschaffen werden.

Moderne Flachwandgaragen aus Stahl sind heute so konzipiert, dass sie kaum mehr von massiven Garagen zu unterscheiden sind, glatte Außenwände und Beschichtungen mit Kunstharzputzen in verschiedenen Farben sorgen für eine solide Optik. Auf der Wandinnenseite können bei dieser Materialvariante Halterungen und Regal- bzw. Ordnungssysteme leicht angeschraubt werden.

Für lange Haltbarkeit sorgen innovative Oberflächenbeschichtungen und Verzinkungen. Die Dächer bestehen in der Regel aus handelsüblichen Stahltrapezblechen mit Beschichtung.

Auch hier kann unter verschiedenen Farben gewählt werden. Die Sicken der Dachblecke ermöglichen zum einen den Ablauf von Regenwasser und sichern zum anderen die Belüftung im Garageninneren. Geliefert werden Stahlfertiggaragen in der Regel in einzelnen Wandelementen.

Diese werden auf der Baustelle in wenigen Stunden auf dem vorbereiteten Fundament montiert, anschließend ist die Stahlgarage sofort einsatzbereit. Aufgrund der leichten Bauweise kann die Stahlgarage auch an schwer erreichbare Standorte geliefert werden, ebenfalls möglich sind Standortwechsel.

Die Kehrseite der Stahlgarage als Fertiggarage sind die Nachteile der Leichtbauweise. So sind Stahlgaragen nicht erddruckfähig, die Dächer lassen sich nicht für begehbare Dachterrassen oder andere schwere Lasten nutzen. Nichtisolierte Stahlgaragen heizen sich verhältnismäßig schnell auf, so dass im Sommer im Innenraum hohe Temperaturen entstehen können.

Auf der anderen Seite begünstigt Stahl als Baumaterial die Entstehung von Kondenswasser – deshalb ist eine gute und funktionierende Belüftung ausgesprochen wichtig. Abhilfe schaffen hier isolierte Dächer, einige Hersteller bieten bereits vollisolierte Stahlgaragen an.

Holz – ein natürlicher Baustoff mit Nachhaltigkeitseffekt

Holz als gut zu bearbeitender und natürlicher Baustoff eignet sich ideal auch zum Garagenbau. Traditionell wird Holz als tragendes Bauteil im Bauwesen in einer Ständerkonstruktion verbaut.

Dazu wird ein Rahmen geschaffen, der aus Schwelle, Stützen und Rähm besteht. So entsteht ein stabiles Traggerüst, das mit verschiedenen Materialien in Plattenform beplankt werden kann. In Frage kommen Metall- oder Kunststoffplatten, natürlich kann auch Holz für die Fassade gewählt werden.

Durch die Flexibilität in der Außengestaltung lässt sich die Holzfertiggarage sehr gut an die Hausfassade angleichen, sogar eine Verblendung mit Klinkern oder eine Putzfassade ist möglich.

Mit dem entsprechenden Material fürs Dach, zum Beispiel Sandwichplatten, sind Fertiggaragen aus Holz in der Regel gut durchlüftet, Kondenswasser tritt deutlich seltener auf als bei anderen Garagenmaterialien wie Stahl oder Beton.

Holzfertiggaragen werden in der Regel als vormontierte Wandelemente geliefert, der Zusammenbau auf der Baustelle geht schnell und unkompliziert vor sich. Ist der Vorfertigungsgrad entsprechend hoch, ist auch die Qualität der Fertiggarage gesichert, Baumängel sind selten.

Fertiggaragen in Holzbauweise haben wenig Nachteile. Sie sind allerdings nicht für Garagen in Hanglage geeignet, da Material und Konstruktion nur wenig druckfest sind.

Zu Mängeln an der Garage kann es bei fehlerhafter Abdichtung und fehlender Belüftung der Konstruktion kommen. Wird Holz nass und kann nicht schnell wieder abtrocknen, fängt das Material an zu modern und die Tragfähigkeit lässt mit der Zeit nach. Holzfertiggaragen mit sichtbaren Holzbauteilen müssen außerdem regelmäßig gewartet werden.

Je nach Art der Beschichtung und Klima muss der Schutzanstrich ca. alle fünf Jahre erneuert werden.

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